Leichtathletik

Über uns
Trainingszeiten (jeweils im Brettachtalstadion):
Gruppe 5 – 8 Jahre:
Leitung: Annett Hermann
Trainingszeiten: Donnerstag 17.00 – 18.00 Uhr
Achtung: hier können derzeit keine neuen Kinder aufgenommen werden
Gruppe 9 – 11 Jahre:
Leitung: Jessica Geiger & Vanessa Henke
Trainingszeiten: Donnerstag 18.00 – 19.30 Uhr
Achtung: hier können derzeit keine neuen Kinder aufgenommen werden
Gruppe ab 12 Jahre:
Leitung: Anke Höpfer
Trainingszeiten: Montag 17.30 – 19.00 Uhr & Donnerstag 18.00 – 19.30 Uhr
Wir suchen dich!
Für unsere Schüler-Leichtathletik suchen wir eine/n ehrenamtliche/n Übungsleiter/in bzw. Trainer/in zur Verstärkung unseres Teams. Eine Trainerlizenz ist nicht erforderlich. Aus- und Weiterbildungen werden finanziert.
Wir bieten seit vielen Jahren Kindern und Jugendlichen ein leistungsorientiertes Training, bei dem der Spaß und die individuellen Fähigkeiten des/der Einzelnen im Fokus stehen.
Für nähere Infos wendet euch an
Kevin Würth, Abteilungsleiter Leichtathletik, leichtathletik@tsg-bretzfeld.de
Beiträge
Deutsche U18-Meisterschaften in Wattenscheid
Das Vereinsbussle, unser seit Jahren treuer Begleiter, brachte uns ohne Probleme nach Wattenscheid zum Lohrheide-Stadion, wo er stolz neben den Bussen großer Vereine, wie dem SC Magdeburg, der LG Dortmund und Bayer Leverkusen unter dem Förderturm der Zeche Holland parkte.

Gemessen an der Zahl der Vereinsmitglieder dürften wir mit zwei Athleten mit am stärksten vertreten gewesen sein. Zu Beginn wirkten wir noch etwas verloren, sollten uns aber schnell an die spannungsgeladene Atmosphäre inmitten all der Profis gewöhnen. Schließlich waren wir nicht nur nach Wattenscheid gefahren, um dabei zu sein, sondern unsere Chance zu nutzen, ins Finale zu kommen.

Emilias Vorlauf über die 400 m in der U18 fand am Freitagnachmittag statt. Während wir mit ihr bereits am Donnerstag angereist waren, kam ihr Fan-Club am Freitag pünktlich zum Rennen mit dem TSG-Bus, der auch Fred mitbrachte, hinterher. Als Emilia in den Startblock stieg, konnte sie sich der Unterstützung von 10 Fans sicher sein. Getragen von den Anfeuerungsrufen, kämpfte sie sich eingangs der Zielgeraden Meter um Meter nach vorn und landete mit einer für sie starken Zeit von 57,67 sec auf Platz Drei. Ob das für den Finaleinzug reichen würde war fraglich. Es folgten noch einige starke Läuferinnen in weiteren Vorläufen. Am Ende wies die Ergebnisliste Emilia auf Platz 9 aus, das hieß, sie hatte das Finale um einen Platz verpasst. Die Enttäuschung war nicht groß, immerhin hatte man damit nicht wirklich gerechnet und sie war damit immerhin die Schnellste ihres Jahrgangs.

Ihr Fan-Club bereitete sich bereits auf die Heimreise vor, als plötzlich in der Ergebnisliste ein kleines q+ hinter Emilias Namen erschien: Eine vor ihr platzierte Athletin hatte verzichtet und sie war in den Endlauf nachgerückt. Unfassbar: die erste Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften und sofort eine Finalteilnahme. Hektisch wurden Hotelzimmer gebucht, denn nach Hause wollte der Fan-Club jetzt nicht mehr.
Der Samstagmorgen startete bereits um 10 Uhr mit dem Vorlauf von Fred. Ins Finale zu kommen, war das erklärte Ziel, auch wenn das alles nur nicht einfach werden würde. Unglücklicherweise musste Fred gleich im ersten Vorlauf an den Start, so dass ein sich Orientieren an den Zeiten der anderen nicht möglich war. In einem eher verhaltenen Renne lief Fred mit einer Endzeit von 1:57,04 min ins Ziel und das große Zittern begann. Es war klar, dass die meisten der Konkurrenten, diese Zeit ebenfalls laufen konnten. Aber offensichtlich hatten alle mit der frühen Uhrzeit Probleme. Auch die zwei darauffolgenden Läufe waren nicht schnell und Fred schaffte es am Ende tatsächlich mit der sechstschnellsten Zeit ins Finale. Die Freude und Erleichterung kannten keine Grenzen.

Am Nachmittag folgte dann das Finale von Emilia. Hier galt es lediglich, ins Ziel zu kommen. Alle Konkurrentinnen waren im Stande mindestens zwei Sekunden schneller zu laufen als Emilia, schließlich waren sie alle ein Jahr älter. Emilia kämpfe bravourös, lief mit 57,62 sec schneller als im Vorlauf und damit fast an ihre Bestzeit, mehr ging nicht. Was für eine tolle Leistung.

Am Sonntag stand dann das Finale von Fred am Nachmittag an. Die Anspannung war spürbar. Nachdem die erste Runde von den Favoriten bewusst verhalten angegangen wurde, war klar, dass es in einem Spurt-Finish für Fred schwer werden würde. Er versuchte so lange es ging, dran zu bleiben, musste auf den letzten einhundert Metern dann leider abreißen lassen. Am Ende reichte es für Platz sieben, nicht ganz das, was man sich insgeheim vielleicht erhofft hatte, aber Siebter in Deutschland, wenn das kein Erfolg ist, was dann?

Ein Wochenende gleich einer Achterbahn der Gefühle. Drei Tage, die aufregender nicht hätten sein können. Die TSG und Bretzfeld kann unglaublich stolz sein auf zwei junge Athleten, die große Namen nicht fürchten und unsere Farben so wirkungsvoll vertreten.

Bericht und Bilder: Anke Höpfer
Süddeutsche LA-Meisterschaften U18
Platz 4 und 5 für Emilia Bauke und Fred Fuchß
Erneut war das Stadion Oberwerth in Koblenz Austragungsort der Süddeutschen Meisterschaften für die Jugend U23 / U18.
Erstmals waren wir mit zwei Athleten am Start. Ihr Debut gab Emilia Bauke über die 400 m in der Altersklasse U18. Hier gehen die Jahrgänge 2009 und 2010 gemeinsam an den Start. Da Emilia dem jüngeren Jahrgang angehört, jedoch mit einer persönlichen Bestzeit von 57,89 sec als Sechstschnellste gemeldet war, lautete das Minimalziel eine Platzierung unter den besten Acht.
Die Nervosität und die große Hitze machten eine Vorhersage für das Rennen fast unmöglich. Emilia schaffte es jedoch beidem standzuhalten und lief auf der Außenbahn ihr eigenes Rennen, ließ sich von der späteren Siegerin und Platzierten nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 57,60 sec am Ende einen fantastischen 4. Platz.
Damit ist sie aktuell die Schnellste des Jahrgangs 2010 über diese Distanz in Süddeutschland.

Weniger optimal verlief das Rennen für Fred Fuchß über die 800 m. In einem Feld mit hoher Leistungsdichte fand er sich bereits nach 200 m in einem Pulk am Ende des Feldes wieder. Nachdem die erste Runde verbummelt worden war, war klar, dass das Rennen am Ende über einen Spurt entschieden werden würde. Kurz vor den 600 m-Marke wurde er dann in eine Rempelei verwickelt, nach der es nicht mehr möglich war zu den Führenden aufzuschließen. Immerhin gelang es ihm, von Platz acht eingangs der Zielgeraden auf Platz fünf vorzulaufen. Nicht ganz das, was man hatte erwarten dürfen. Aber Fünfter in Süddeutschland zu werden, ist aller Ehren wert.

Bericht und Bilder: Anke Höpfer
Run & Jump Meeting in Weissach im Tal
Die Leichtathletik-Abteilung war mit einer kleinen, aber feinen Gruppe von 6 Athleten zum Wettkampf nach Weissach im Tal gefahren, um hier den aktuellen Trainingsstand aller Teilnehmer abzufragen.
Und das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen:
Bei 9 Starts belegten wir sechsmal Platz 1, einmal Platz 2, einmal Platz 3 und einmal Platz 4.
Den Glanzpunkt setzte zweifelsohne Emilia Bauke, die über die 400 m eine Zeit von 57,88 sec lief und sich damit gleich bei ihrem ersten Wettkampf im Freien die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid sicherte.
Mit einer persönlichen Bestleistung von 13,24 sec über 100 m verbesserte ihre Schwester Luise Bauke ihre Bestleistung um gut 2 Zehntel und gewann damit in der Altersklasse W14.
Ein ganz tolles Rennen über die 400 m zeigte Ronja Englert. Bei ihrem Debüt in Ludwigsburg über diese Strecke noch sehr defensiv unterwegs, bewies sie in Weissach weit mehr Mut und belohnte sich mit einer Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung von fast drei Sekunden. Die Zeit von 65,88 sec konnte sie selbst kaum fassen.
Auf der eher für ihn ungewohnten Strecke von 1500 m gelang es auch Fred Fuchß seine bisherige Bestleistung zu verbessern. 4:03,58 min bedeuteten ebenfalls die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Fred Fuchß Platz 1 über 1500m U18 in 4:03,32 min
Emilia Bauke Platz 1 über 400m U18 in 57,88s
Ronja Englert Platz 3 über 400m U18 in 65,68
Maya Komander Platz 1 im Weitsprung W15 mit 4,32m sowie Platz 4 über 100m U15 in 13,98s
Luise Bauke Platz 1 über 100m W14 in 13,24s und Platz 1 im Weitsprung U14 mit 4,72m
Lina Renk Platz 1 im Weitsprung W13 mit 4,75m und Platz 2 über 75m U13 mit 11,24s

Leichtathletik: Landesoffene Bahneröffnung
Toller Einstieg in die Freiluft-Saison 2026 bei der Landesoffenen Bahneröffnung in Ludwigsburg
Der Wettkampf in Ludwigsburg bedeutete einmal mehr den Einstieg in die Freiluft-Saison. Hier sollte sich zeigen, ob das Wintertraining Früchte trägt. Und das Fazit konnte nur lauten: Und wie!
Am eindrucksvollsten unter Beweis stellte das Lina Renk, indem sie sich mit einer Weite von 4,94 m den Sieg im Weitsprung der Altersklasse W13 sicherte. Damit verbesserte sie nicht nur ihre bisherige persönliche Bestleistung um rund 40 cm sondern katapultierte sich in der Württembergischen Bestenliste auf Platz 1.
Auch im 75m-Sprint konnte sie sich enorm steigern, lief mit 10,94 sec erstmals unter 11 Sekunden und wurde Dritte.
Emilia Bauke, eigentlich auf der 400m-Distanz zuhause, versuchte sich nach einer Verletzungspause an der halben Stadionrunde und holte in sehr guten 27,27 sec den Sieg in der U18.
Ihre Schwester Luise Bauke konnte noch nicht die tollen Leistungen aus dem Training abrufen, siegte aber dennoch im Weitsprung mit 4,77 m in der W14.
Der Mut von Ronja Englert, sich über die 400m-Distanz zu versuchen, wurde belohnt. In ihrem ersten Wettkampf über diese Strecke schaffte sie es, alle Vorgaben ihrer Trainerin einzuhalten und lief mit 68,08 sec eine tolle Zeit.
Auch unsere Wettkampf-Neulinge konnten mit ihren Ergebnissen mehr als zufrieden sein:
Maya Komander wurde mit sehr guten 4,60 m im Weitsprung Dritte und 14,14 sec über 100 Meter Vierte.
Samira Baust wurde mit 31,79 sec Vierte über die 200 m in der Altersklasse U18.

Bericht und Bild: Anke Höpfer
Kinderhallensportfest in Neckarsulm
Am 7. März 2026 nahm unser Leichtathletik-Nachwuchs der Altersklassen U8, U10 und U12 am Kinderhallensportfest in Neckarsulm teil. Mit großer Begeisterung und viel Teamgeist stellten sich die Kinder den vielseitigen Disziplinen Sprint, Weitsprung, Medizinball und Staffel, und zeigten dabei einen beeindruckenden Einsatz.



Alle teilnehmenden Kinder hatten nicht nur sichtlich Spaß, sondern erzielten auch tolle Leistungen, auf die sie wirklich stolz sein können. Die Trainerinnen freuen sich über die positive Entwicklung und das Engagement unserer jungen Athletinnen und Athleten.
Ein herzliches Dankeschön an die Eltern für die Unterstützung sowie bei den Ausrichtenden in Neckarsulm für ein gelungenes Sportfest.


